Somatoforme Störung

Somatoforme Störung

Psychologie-Lexikon – Psychische Störungen

Definition

Definition: Somatoforme Störungen sind physische Beschwerden, die keine körperlichen Ursachen (zu scheinen) haben.
Die somatoformen Störungen sind ein Unterbereich der psychosomatischen Medizin bzw. Psychosomatik.

Das Krankheitsbild wird im ICD-10 mit folgenden Codes diagnostiziert:

  • F45.0 Somatisierungsstörung,
  • F45.1 Undifferenzierte Somatisierungsstörung,
  • F45.2 Hypochondrische Störung, Hypochondrie
  • F45.3 Somatoforme autonome Funktionsstörung,
  • F45.4 Anhaltende somatoforme Schmerzstörung,
  • F45.8 Sonstige somatoforme Störungen,
  • F45.9 Somatoforme Störung, nicht näher bezeichnet.

Symptome

Symptome der somatoformen Störung sind vor allem körperlich, wobei seitens der Patienten medizinische Untersuchungen wiederholt und trotz fehlender Befunde aufgesucht werden. Die physischen Beschwerden beziehen sich auf den gesamten Körper.

Unterscheiden muss man die somatoforme Störung von der Simulation von Krankheiten, da der somatoform Kranke tatsächlich an eine Erkrankung und seine Symptome glaubt.



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