Kinder und Alkohol

Wie rede ich mit meinem Kind über Alkohol?

07.05.2014 Es ist nicht leicht, die Gefahren des Trinkens von alkoholischen Getränken mit den eigenen Kindern zu erörtern, aber es ist ein Gespräch, das stattfinden muss.

Die American Academy of Family Physicians (Vereinigung der Hausärzte in den USA) rät folgendes:

    • Fangen Sie an, offen über Alkohol und seine Gefahren zu reden, wenn die Kinder noch klein sind.
    • Konzentrieren Sie sich auf Ihre Sorgen und Ihre Liebe zu Ihren Kindern, anstatt das Gespräch drohend oder wertend zu führen.
    • Lehren Sie Ihre Kinder wie man Alkohol ablehnen kann, wenn er ihnen von Freunden angeboten wird.
    • Berücksichtigen Sie Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit des Trinkens von Alkohol bei Minderjährigen anheben, wie niedriges Selbstbewusstsein, Probleme zu Hause oder in der Schule.
    • Geben Sie als Eltern ein gutes Beispiel.
  • Ignorieren Sie nicht die Warnzeichen, die alkoholtrinkende Kinder oder Jugendliche zeigen.

Quelle: American Academy of Family Physicians, April 2014

Warnzeichen, dass Ihr Kind Alkohol trinkt

Warnzeichen, dass Ihr Kind Alkohol trinkt
Bild: Gerd Altmann

01.07.2014 Ihr Kind wird Ihnen wahrscheinlich nicht geradeheraus erzählen, dass es Alkohol trinkt, aber es gibt Symptome bzw. Warnzeichen.

Die American Academy of Family Physicians sagt, dass diese Signale Alkoholkonsum / Alkoholprobleme bei Ihrem jugendlichen Kind andeuten können:

  • Auftretende Stimmungsveränderungen oder Veränderungen beim Schulbesuch, des Verhaltens oder der Schulnoten.
  • Alkoholgeruch an Ihrem Kind.
  • Es kann ein Interessenverlust bei Schul- oder Freizeitaktivitäten (z.B. Sport) wahrgenommen werden.
  • Das Kind zeigt verheimlichendes Verhalten (z.B. lügt) oder entzieht sich Familie und Freunden.
  • Der Teenager verbringt seine Zeit mit einer neuen Clique; insbesondere, wenn Ihr Kind nicht möchte, dass Sie sie nicht kennenlernen.
  • Sie bemerken, dass Alkohol im Haus verschwindet.
  • Das Kind scheint deprimiert zu sein oder es zieht sich zurück.

© PSYLEX.de – Quelle: American Academy of Family Physicians, Juni 2014

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