Wie sich Gärtnern auf Gehirnaktivität und Emotionen auswirken

Wie wirken sich gärtnerische Aktivitäten auf Gehirnaktivierung und Emotionen aus? Wissenschaftliche Belege auf der Grundlage der funktionellen Konnektivität

Wie sich Gärtnern auf Gehirnaktivität und Emotionen auswirken

03.02.2023 Die Forschung hat bestätigt, dass die Ausübung gärtnerischer Tätigkeiten, wie z. B. der Kontakt mit dem Boden und die Betrachtung von Pflanzen, körperliche und geistige Nutzen mit sich bringt. Darüber hinaus ist es dank der rasch zunehmenden Forschung im Bereich der affektiven Neurowissenschaften nun möglich, die emotionale Verarbeitung im Gehirn durch Neuroimaging zu untersuchen.

Natürliche, grüne Umgebungen können Stress abbauen, während städtische Umgebungen beim Menschen den gegenteiligen Effekt zeigen. Aufgrund der positiven Ergebnisse gärtnerischer Aktivitäten (“Gärtnern”) bieten Pflegeheime und Gemeinschaftsgärten diese Aktivitäten für Bewohner mittleren und höheren Alters, Büroangestellte und die Allgemeinheit an, um Stress abzubauen und positive Emotionen zu fördern.

Es gibt Gartenaktivitäten, die für alle Altersgruppen geeignet sein könnten, aber da frühere Studien die unmittelbaren neurologischen Auswirkungen verschiedener gärtnerischer Aktivitäten nicht untersucht haben, besteht eine Wissenslücke. Daher wurde diese Studie konzipiert, um Informationen über den Zusammenhang zwischen Gehirnaktivität und gärtnerischen Aktivitäten zu gewinnen und die Verbindung zwischen den Auswirkungen gärtnerischer Erfahrungen und psychologischen Reaktionen zu untersuchen.

Die Forscher untersuchten die Beziehung zwischen unmittelbaren funktionellen Verbindungen und emotionaler Aktivierung nach verschiedenen Gartentätigkeiten, nämlich der Vorbereitung und Aussaat des Bodens, dem Düngen und Jäten sowie der Ernte. Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) und des Stimmungsprofils wurden physiologische und psychologische Messwerte ermittelt.

Die in HortScience veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die funktionelle Konnektivität der Gehirnregionen aktiviert wurde, einschließlich des emotionalen Prosodie-Netzwerks (z. B. Förderung von positivem Denken, Emotionsregulation, Selbstbeherrschung und kreativem Denken). Diese Studie liefert somit Belege dafür, dass Gartenarbeit die funktionelle Konnektivität, die Aktivierung positiver Emotionen und die Achtsamkeit im Gehirn stimulieren kann.

© Psylex.de – Quellenangabe: HortScience DOI: 10.21273/HORTSCI16788-22

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