Angst vor COVID-19

Pressemitteilung der Universität Wien

Angst vor COVID-19: Psychologische Faktoren wichtiger als äußere Umstände

16.03.2021 In Pandemien muss es durch effiziente Kommunikation gelingen, hinreichende Änderungen im Verhalten der Menschen zu bewirken. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Furcht vor einer Ansteckung: Sie kann sowohl schützende Reaktionen motivieren als auch panisches Verhalten auslösen.

Ein internationales Team mit Stephanie Eder und weiteren Forscher*innen der Universität Wien hat nun untersucht, welche Variablen die Furcht vor dem Virus und den subjektiven Gesundheitszustand während des Lockdowns vorhersagen. Das Ergebnis der Studie, die aktuell in PLOS ONE publiziert wird: Individuelle psychologische Variablen haben eine wesentlich bessere Vorhersagekraft als Umweltbedingungen.

Um eine Pandemie wirkungsvoll in den Griff zu bekommen, ist es wichtig zu wissen, welche Faktoren zwar Furcht bedingen, aber auch gleichzeitig subjektive Gesundheit und Wohlbefinden modulieren. „So können wir vorhersagen, wie unterschiedliche Menschen und Populationen auf externe Bedrohungen und Einschränkungen reagieren werden“, erklärt Stephanie Eder vom der Fakultät für Psychologie.https://osf.io/db4px/

Publikation in PlosOne:10.1371/journal.pone.0247997

Quellenangabe: Universität Wien

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