Depression durch Hidradenitis suppurativa (Acne inversa)?

Studie untersuchte Prävalenz von Depressionen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Hidradenitis suppurativa (Acne inversa)

13.01.2022 Die Prävalenz von Depressionen ist bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit Hidradenitis suppurativa (HS, Akne/Acne inversa genannt) erhöht. Dies geht aus einer im Journal of the American Academy of Dermatology veröffentlichten Studie hervor.

Die Studie

Shari Wright von der Donald and Barbara Zucker School of Medicine an der Hofstra/Northwell in Hempstead, New York, und Kollegen verglichen die Prävalenz von Depressionen in einer Querschnittsanalyse von 38.140 erwachsenen und 1.162 pädiatrischen HS-Patienten und Kontrollen.

Die Prävalenzen

Die Forscher fanden heraus, dass die Prävalenz von Depressionen bei Erwachsenen mit Acne inversa 30,0 Prozent (bei den Kontrolleilnehmern 16,9 Prozent) und bei Kindern/Jugendlichen mit Acne inversa 11,7 Prozent (bzw. 4,1 Prozent bei den Kontrollen) betrug.

Im Vergleich zu den Kontrollen lag die Wahrscheinlichkeit für eine Depression bei Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen mit Acne inversa bei 1,26 (95 Prozent Konfidenzintervall: 1,25 bis 1,28; P < 0,001) bzw. 1,42 (95 Prozent Konfidenzintervall: 0,999 bis 2,01; P = 0,051) in den angepassten Analysen.

Die Prävalenz von Depressionen bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit Acne inversa ist hoch, schreiben die Autoren. Gesundheitsdienstleister sollten auf Anzeichen und Symptome einer Depression bei Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Patienten mit Hidradenitis suppurativa achten. Ein regelmäßiges Screening auf Depressionen kann erwogen werden.

© Psylex.de – Quellenangabe: DOI:https://doi.org/10.1016/j.jaad.2021.06.843




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