Glukose, Triglyceride verbunden mit psychischen Störungen

Stoffwechselprofil und langfristiges Risiko für Depressionen, Angstzustände und stressbedingte Störungen

Glukose, Triglyceride verbunden mit psychischen Störungen

03.04.2024 Hohe Glukose- und Triglyceridwerte sind mit einem zukünftigen Risiko für Depressionen, Angstzustände und stressbedingte Störungen verbunden laut einer in JAMA Network Open veröffentlichten Studie.

Dr. Charilaos Chourpiliadis vom Karolinska Institutet in Stockholm und Kollegen führten eine bevölkerungsbezogene Kohortenstudie mit Längsschnittdatenerfassung durch, an der 211.200 Teilnehmer der Apolipoprotein-Related Mortality Risk-Kohorte teilnahmen, die sich einem betrieblichen Gesundheitsscreening unterzogen, um zu untersuchen, ob Biomarker des Kohlenhydrat-, Lipid- und Apolipoprotein-Stoffwechsels mit dem Risiko für Depressionen, Angststörungen und stressbedingte Störungen verbunden sind.

Die Forscher fanden heraus, dass bei 16,256 Personen während einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 21,0 Jahren Depressionen, Angststörungen oder stressbedingte Störungen diagnostiziert wurden.

  • Hohe Glukose- und Triglyceridwerte wurden mit einem erhöhten Risiko für alle getesteten psychischen Störungen in Verbindung gebracht (Hazard Ratio 1,30 bzw. 1,15), während ein geringeres Risiko bei hohen Werten von Lipoprotein hoher Dichte festgestellt wurde (Hazard Ratio 0,88).
  • Ähnliche Ergebnisse wurden für männliche und weibliche Teilnehmer und für alle untersuchten Erkrankungen festgestellt.
  • In den 20 Jahren vor der Diagnose wiesen Patienten mit Depressionen, Angststörungen oder stressbedingten Störungen höhere Glukose-, Triglycerid- und Gesamtcholesterinwerte auf; in den 10 Jahren vor der Diagnose wurden im Vergleich zu den Kontrollpersonen höhere Werte von Apolipoprotein A-I und Apolipoprotein B festgestellt.

Diese Ergebnisse liefern weitere Belege für den Zusammenhang zwischen kardiometabolischer Gesundheit und psychischen Störungen und sprechen möglicherweise für eine engmaschigere Überwachung von Personen mit Stoffwechselstörungen zur Prävention und Frühdiagnose psychiatrischer Erkrankungen, schreiben die Autoren.

© Psylex.de – Quellenangabe: JAMA Netw Open. 2024;7(4):e244525. doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.4525

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