Muster der Schmerzlinderung

18.09.2020 Verschiedene kognitive Strategien beeinflussen das Schmerzempfinden. Dabei sprechen sie jeweils unterschiedliche Bereiche im Gehirn an, wie der LMU-Neurowissenschaftler Enrico Schulz zeigt.

Schmerz ist auch eine Kopfsache: Damit das Gehirn angemessen auf Schmerz reagieren kann, muss es sensorische, kognitive und emotionale Aspekte der Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung integrieren und bewerten. Voraussetzung dafür ist ein reger Informationsaustausch zwischen verschiedenen Gehirnregionen. Studien haben belegt, dass es einen Zusammenhang zwischen subjektivem Schmerzempfinden und der Aktivität in unterschiedlichen Gehirnarealen gibt. Untersucht wurde dies bisher allerdings vor allem, wenn das Schmerzempfinden durch emotionale Faktoren oder erhöhte Aufmerksamkeit verstärkt wurde. Der LMU-Neurowissenschaftler Enrico Schulz hat nun gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Oxford untersucht, wie kognitive Strategien zur Schmerzlinderung die Hirnaktivität beeinflussen.

Quellenangabe: Ludwig-Maximilians-Universität München – Ultra-high field imaging reveals increased whole brain connectivity underpins cognitive strategies that attenuate pain Enrico Schulz, Anne Stankewitz, Anderson M Winkler, Stephanie Irving, Viktor Witkovsky, Irene Tracey – eLife2020 https://elifesciences.org/articles/55028

Ähnliche Artikel / News / Themen




Schreiben Sie bitte einen Kommentar / Ihre Erfahrung zu diesem Thema. Aus Lesbarkeitsgründen Punkt und Komma nicht vergessen (keine persönlichen Angaben - wie Name, Anschrift etc).

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren