Prostatakrebs – Melanome – Parkinson

Prostatakrebs – Melanome – Parkinson

Neurologische Erkrankungen – Schüttelkrankheit

Personen mit Parkinson-Krankheit scheinen ein gesteigertes Risiko für Melanome und Prostatakrebs zu haben, und dieses größere Risiko könnte auch ihre nahen und entfernten Verwandten betreffen, sagt eine neue Studie.

Mögliche Verbindungen zu bestimmten Krebsarten

University of Utah School of Medicine Forscher entdeckten die mögliche Verbindung nach der Analyse von Daten der Utah Population Database (UPDB), die Geburt, Todes- und Familienzugehörigkeitsdaten für mehr als 2,2 Millionen Personen enthält. Manche der Datensätze erstrecken sich zurück über 15 Generationen.

Die Datenbank wird auch mit dem Utah Cancer Registry und Utah death certificates verbunden, die auf 1904 zurückgehen.

Für diese Studie schauten die Forscher sich beinahe 3.000 Personen mit mindestens drei Generationen genealogischer Daten an, die an Parkinson-Krankheit gestorben waren. Das Risiko für Prostatakrebs und Melanom war viel höher, als es für diese Gruppe von Menschen erwartet wurde, und ein gesteigertes Risiko gab es auch bei deren Verwandten ersten, zweiten und dritten Grades.

In unserer Studie identifizierten wir nicht nur ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs und Melanome bei Personen mit PK und ihren Verwandten, wir stellten auch fest, dass es auch ein reziprokes Risiko für Parkinson-Krankheit unter Personen mit diesen zwei Krebsarten und ihren Verwandten gab, erklärte Mitautor Dr. Stefan-M Pulst Professor und Vorsitzer des Fachbereichs für Neurologie in einer Universitätspressemitteilung.

Kollektiv unterstützen diese Daten stark eine genetische Verbindung zwischen PK und Prostatakrebs sowie der Enwicklung von Melanomen.

Die Daten könnten auch neue Wege der Forschung hervorheben, fügten die Autoren hinzu.

„Unsere Befunde zeigen eine Existenz von zugrundeliegenden pathophysiologischen Änderungen, die der Parkinson-Krankheit, Prostatakrebs und Melanomen gemein sind, sagte Mitautor Lisa Cannon-Albright, Professorin der Inneren Medizin und Abteilungschefin der Epidemiologie in der Pressemitteilung.

Die genauen genetischen Verbindungen zwischen diesen Krankheiten zu erkunden, könnte unser Verständnis der Parkinson-Krankheit und den Einflussstrategien für Prostata- und Hautkrebsvorsorge verbessern.

Die Studie wird diese Woche auf der Jahrestagung des American Academy of Neurologys in Honolulu präsentiert werden.
Quelle: American Academy of Neurologys, April 2011

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