PTBS: Die Rolle des NTRK2-Gens

Schutzfaktor bei psychischem Trauma entdeckt

18.08.2020

Die körpereigene Regulation eines bestimmten Gens geht mit einem verminderten Risiko einher, nach einem schrecklichen Erlebnis an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken. Insbesondere sind traumatische Erinnerungen an das Erlebnis weniger stark ausgeprägt. Das berichten Forschende der Universität Basel in der Fachzeitschrift PNAS.

Traumatische Erlebnisse wie ein Unfall, eine Vergewaltigung oder Folter können sich tief ins Gedächtnis eingraben und selbst Jahre danach Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung verursachen. Das Stresshormon Cortisol spielt in der Regulation dieser Gedächtnisprozesse eine wichtige Rolle. Dies haben unter anderem Studien aus dem Forschungsteam von Prof. Dr. Dominique de Quervain von der Universität Basel gezeigt.

Quellenangabe: Universität Basel – Vanja Vukojevic, David Coynel, Navid Reza Ghaffari, Virginie Freytag, Thomas Elbert, Iris-Tatjana Kolassa, Sarah Wilkeri, James L. McGaugh, Andreas Papassotiropoulos, and Dominique J.-F. de Quervain.
NTRK2 methylation is related to reduced PTSD risk in two African cohorts of trauma survivors. PNAS (2020), doi: 10.1073/pnas.2008415117

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