Koumpounophobie

Koumpounophobie

Angststörungen – Phobien (weitere Phobien in der Phobie-Liste)

Angst vor Knöpfen

Die Koumpounophobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die krankhafte Erhöhung der Angst vor Knöpfen. Bei dieser Angststörung meidet der Koumpounophobiker Knöpfe. Er meidet normalerweise Kleidung mit Knöpfen, oft auch Pressknöpfe und andere ähnliche Kleidungsverschlüsse. In extremen Fällen vermeidet der Phobiker auch die Aussprache oder auch „Knopf“ zu schreiben.
Herkunft des Wortes Koumpounophobie: koumpouno=?; phobos=Angst.



Erfahrungen zu “Koumpounophobie”

  1. Hi, Ich bin gerade auf diese Seite gestoßen und wollte daher mal schnell meine Erfahrungen teilen 🙂
    Koumpounophobie ist etwas was mich schon fast mein ganzes Leben begleitet. Es hat angefangen als ich ca. 3 war, und war seitdem manchmal stärker und manchmal schwächer ausgeprägt. Aber letztes Jahr hat sie bei mir den absoluten Höhepunkt erreicht. Ich hatte nämlich eine mittelstarke Depression bekommen, und vermutlich hing es auch damit zusammen dass die Phobie plötzlich viel stärker wurde. Es hat mich schon immer mit dem größten Ekel erfüllt nur daran zu denken Knöpfe anzufassen, aber als es mir Psychisch immer schlechter ging, fing ich an immer vorsichtiger zu werden. Es fing an damit dass ich alles desinfizierte und wusch wovon ich wusste das eine geringe Möglichkeit bestand dass ein Knopf damit in Berührung gekommen war. Dann fing ich an jedes Mal dass ich das Haus verlassen hatte direkt bei der Rückkehr sofort zu duschen und so wurde es immer schlimmer bis ich mich nicht einmal mehr traute mein Zimmer zu verlassen, geschweige denn irgendwelchen Körperlichen Kontakt mit meinen Eltern oder Freunden zu haben. Ich wusste dass es so nicht weiter gehen konnte. Aber die Angst davor mich zu blamieren wenn ich jemandem davon erzählte war zu groß. Meine Eltern und eine Freundin wussten zwar bescheid, aber sie haben es nie wirklich ernst genommen und mir immer gesagt ich „solle mich nicht so anstellen“. Aber mit jedem Mal dass es schlimmer wurde wurden sie dann doch besorgter bis sie mich irgendwann überreden konnten darüber mal mit meiner Psychologin zu reden (was ich vorher noch nicht gemacht hatte aus Angst vor der Konfrontationstherapie). Die meinte dann dass eine Therapie vermutlich nötig sei und ich habe das dann auch tatsächlich durchgezogen, nachdem ich meine Angst davor halbwegs überwunden hatte. Und es ging dann auch tatsächlich leichter als ich gedacht hatte! Ein paar Monate hat es schon gebraucht, aber ich habe es dann gut in den Griff bekommen. Ganz ist die Phobie allerdings nicht weg, und wird sie wahrscheinlich auch nie gehen, aber das wichtigste ist dass ich jetzt wieder unter Leute gehen kann!

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