Papyrophobie

Die Phobie Papyrophobie: Angst vor Papier

Die Papyrophobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die Angst vor Papier, vor Papiererzeugnissen. Das Wort kommt aus dem Altgriechischen: papyros = Papyrusstaude, Papier (französisch); phobos = Angst.
Beispiele für andere spezifische Phobien: Oenophobie und Kyphophobie.

Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Angst vor Berühren von Papier, Pappe / Geräusch, wenn Papier oder Pappe zerreißt

31.01.2019 Kommentar von Klatix:
Gänsehaut beim Berühren von Papier und Pappe. Auch, bei dem Geräusch, wenn Papier oder Pappe zerrissen wird. Sehr nervig auf dem Klo (Klopapier), beim Naseputzen (Taschentücher) und Pakete/Briefe öffnen.

Ekel vor rauem Papier

08.12.2020 Erfahrung von Jules:
Mir wird regelrecht schlecht davon raues Papier anzufassen oder auch teilweise beim gedanken daran.

13.05.2021 Erfahrung von J.:
Ich persönlich Ekel mich vor Zeitungspapier, Katalogen und vor Prospekten.
Egal ob es die Haptik, die Akustik, der Geruch oder die Optik ist.. allein der Gedanke daran.. Und die genannten Dinge im nassen Zustand sind noch ekliger, für mein empfinden.

Hingegen hab ich kein Problem mit Papier von Büchern oder Schulblöcken, Pappe (außer wenn diese nass wird) Toilettenpapier oder Taschentüchern.

Interessant finde ich, dass dies, laut meiner Mutter, schon seit meinem Kindergartenalter so ist.



Erfahrungen zu “Papyrophobie”

  1. An J: Du hast soeben EXAKT beschrieben, wie ich mich mit Zeitungen fühle. Keiner versteht es, ich habe einen regelrechten Ekel davor, der Gang zur Entsorgung wenn der Bfrk trotz mehreren keine Zeitungen-Schilder voll ist, ist der Horror. Das ganze Auto stinkt danach und anfassen mag ich sie nicht. An den nassen Zustand mag ich gar nicht denken da wird mir schlecht. Wie du hatte ich das schon als Kind so. Unglaublich, ich dachte niemand könnte diesen Ekel nachvollziehen bis ich deinen Text gelesen habe.

  2. Wow – ich bin jetzt 28 Jahre alt und habe mich noch nie so verstanden gefühlt. Zeitung, Prospekte, Kataloge ekeln mich ganz genau so seit dem Kindergartenalter an, wenn jemand im Zug neben mir eine Zeitung aus der Tasche holt, halte ich die Luft an, stehe sofort auf und verlasse das Abteil. Es geht nicht anders, ich kann es gar nicht besser beschreiben. Auch der nasse Zustand – nicht berührbar für mich.
    Würde unheimlich gerne wissen, woher das kommt, aber das wird wahrscheinlich eher schwierig.

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