Rückenschmerzen und Depression

Rückenschmerzen und Depression

Psychische Krankheiten – depressive Störungen

26.04.2013 Ein Forscher des Western Australian Institute for Medical Research (WAIMR) hat festgestellt, dass Depression und Rückenschmerzen Teil eines Teufelskreis sind, bei dem sich beide gegenseitig verstärken.

Nacken- und Rückenschmerzen

Professor Markus Melloh sagte, dass es seit einigen Jahren bekannt sei, dass Personen mit depressiven Symptomen eher Schmerzen am Rücken und Nacken entwickeln und behalten, weil sie eine schlechtere Fähigkeit haben mit Schmerzen zurechtzukommen. Andererseits haben Forschungsstudien herausgefunden, dass Leute mit Rückenschmerzen häufiger unter Depression leiden.

Professor Melloh sagte, dass es wichtig sei, dass der Kreis durch frühe Behandlung der Depression und frühzeitige Einnahme von Schmerzmitteln durchbrochen bzw. verhindert wird.

Rückenschmerz und Depressionen

Entspannung, Biofeedback und kognitive Verhaltenstherapie

„Das Wichtigste ist, dass Ärzte schnell handeln und nicht darauf warten, dass sich erst schwerwiegendere Symptome entwickeln“, sagte Professor Melloh. „Patienten müßten keine Antidepressiva nehmen; eine Vielzahl anderer Behandlungen wie Entspannung, Biofeedback und kognitive Verhaltenstherapie können helfen“.

Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Universität von Bern, Schweiz durchgeführt wurde, untersuchte 300 Patienten, die ihren praktischen Arzt mit Rückenschmerzen aufsuchten. Sie wurden sechs Wochen lang beobachtet.

Gegenseitige Beeinflussung

Patienten mit depressiven Symptomen zur Zeit der Beratung, hatten größere Rückenschmerzen nach drei Wochen. Patienten mit Rückenschmerzen nach drei Wochen wiederum zeigten nach sechs Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit depressive Symptome.

„über die reziproke Beziehung zwischen Depression und Rückenschmerzen Bescheid zu wissen, kann einen wesentlichen Unterschied bei der Wirksamkeit der Behandlungen für die Patienten ausmachen“, sagte Professor Melloh.

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Western Australian Institute for Medical Research, April 2013

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