Kritik am, Protest gegen das DSM-5

Kritik am, Protest gegen das DSM-5

Klinische Psychologie – psychische Krankheitsbilder

17.05.2013 Es gibt eine neue Version des DSM-5, des weltweit am häufigsten gebrauchten psychiatrischen Handbuchs, und diese Version wird stark kritisiert. Prominente Therapeuten und Kliniker wollen am Wochenende in San Francisco protestieren.

Maßgebende Quelle für die Diagnose psychischer Probleme

Es ist die 5. Edition des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (diagnostisches und statistisches Handbuch der psychischen Störungen) bekannt als DSM-5. Das DSM wird seit langem als die maßgebende Quelle für die Diagnose psychischer Probleme betrachtet.

Protest gegen das DSM-5

Normale menschliche Probleme werden zur Krankheit

Es ist in fast 20 Jahren die erste größere Aktualisierung des Handbuchs, aber prominente Kritiker sagen, dass die American Psychiatric Association (APA) außer Kontrolle geraten sei: sie stecken übliche menschliche Probleme in die Schublade Psychische Störung; sie werden den „Schluck-einfach-ne-Pille“ Trend verstärken und verschlimmern.

Und durch den immensen Einfluss des DSM-5, wird sich dieser Trend auch auf das ICD-11 auswirken.

Die American Psychiatric Association (US-amerikanische Vereinigung der Psychiater) gibt das Handbuch dieses Wochenende bei seiner Jahrestagung in San Francisco heraus. Demonstranten und Protestler hoffen, auf ihre Kritik aufmerksam machen zu können.

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