Arbeitssucht / Workaholismus

Suchterkrankungen: Sucht und Abhängigkeit

Arbeitssucht / Workaholismus













7 Merkmale der Arbeitssucht

15.08.2014 Arbeit hat einige positive Aspekte…manche Menschen sind allerdings außerstande, sich von ihr abzugrenzen; sie arbeiten exzessiv und zwanghaft. Sie werden Arbeitssüchtige oder Workaholics genannt.

Schou Andreassen und Kollegen vom Fachbereich für psychosoziale Wissenschaft an der Universität von Bergen (UiB) in Norwegen sind die ersten gewesen, die Arbeitssucht (eingedeutscht: Workaholismus) in einer landesweiten repräsentativen Stichprobe erfasst haben.

Laut Andreassen ist das „Arbeitssucht“ Konzept von Wissenschaftlern schon fast 45 Jahre untersucht worden. Aber immer noch ist keine zuverlässige Statistik über die Prävalenz des Workaholismus zu finden. Das Forschungsfeld verlässt sich in erster Linie auf einige kleine, nicht-repräsentative Stichproben aus den Vereinigten Staaten.

Bergen Work Addiction Scale

Schou Andreassen hat ein Instrument zur Messung der Arbeitssucht entwickelt – die Bergen Work Addiction Scale (BWAS). Das BWAS ist das erste Workoholismusinstrument, das auf bei traditionellen Drogensüchten gefundenen Kernsymptomen basiert; d.h.

  • Salienz (zielgesteuerte Wahl / selektive Aufmerksamkeit),
  • Stimmungsveränderungen,
  • Toleranzentwicklung,
  • Entzugserscheinungen,
  • Konflikte,
  • Rückfall,
  • Probleme.

7-Kriterien Test

Das Forscherteam hat sieben Kriterien zur Messung der Arbeitssucht entwickelt:

  1. Du denkst darüber nach, wie Du mehr Zeit für die Arbeit freistellen kannst.
  2. Du verbringst viel mehr Zeit mit der Arbeit, als Du eigentlich vorhattest.
  3. Du arbeitest, um Schuldgefühle, Angst, Hilflosigkeit und/oder Depression zu reduzieren.
  4. Du wurdest von anderen aufgefordert, die Arbeit einzuschränken, aber hörst nicht auf sie.
  5. Du fühlst Dich gestresst, wenn Dir die Arbeit untersagt wird.
  6. Du opferst Hobbys, Freizeitaktivitäten und/oder Sport Deiner Arbeit.
  7. Du arbeitest so viel, dass es Deine Gesundheit negativ beeinflusst.

„Wenn Sie mit ‚oft‘ oder ‚immer‘ auf mindestens vier dieser sieben Kriterien antworten, ist dies ein Hinweis darauf, dass Sie ein Workaholic sein könnten“, sagt Schou Andreassen. „Dies ist die erste Skala, die die Kernsymptome der Sucht, wie sie in den anderen, traditionelleren Süchten gefunden werden.“

Workaholismus

Junge Erwachsene am schwersten betroffen

Die Studie fand heraus, dass 8,3 Prozent aller Norweger arbeitssüchtig sind. Es gibt keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

„Wir stellten fest, dass jüngere Erwachsene in einem größeren Maß als ältere betroffen waren“, sagt Andreassen. „Arbeitssucht scheint nicht von Geschlecht, Bildungsniveau, Familienstand oder Beschäftigungszeit (Vollzeit vs. Teilzeit) abzuhängen.“

Personen mit zuhaus lebenden Kindern waren wahrscheinlicher von ihrer Arbeit abhängig als Personen ohne Kinder.

Persönlichkeitseigenschaften

Workaholics hatten höhere Punktzahlen bei drei Persönlichkeitseigenschaften:

  1. Umgänglichkeit („Mutter Teresa“ – normalerweise altruistisch, entgegenkommend, bescheiden)
  2. Neurotizismus („Woody Allen“, normalerweise nervös, feindlich, impulsiv)
  3. Intellekt/Imagination („Kolumbus“ – normalerweise offen für neue Impulse, erfinderisch, handlungsorientiert).

Gewaltige praktische Auswirkungen

Andreassen weist darauf hin, dass Arbeitssucht widersprüchliche psychologische, physiologische und soziale Ergebnisse haben kann. Da scheinbar eine grosse Gruppe betroffen ist, sollte der Fokus auf dieses Phänomen besonders bei Angehörigen der Gesundheitsberufe und Forschern bald ausgerichtet werden.
Aber auch Arbeitgeber, Politiker, Gesetzgeber/Rechtsanwälte und Journalisten sollten sich des Themas annehmen.

„Da Workoholismus keine formelle Diagnose ist, gibt es auch nur eine mangelhafte Entwicklung bei den Behandlungsmodellen und tatsächlich vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten. Die Tatsache, dass mehr als acht Prozent der allgemeinen Arbeitsbevölkerung unter Arbeitssucht zu leiden scheinen, unterstreicht den Bedarf nach richtigen Behandlungen und anderen relevanten Interventionen“, sagt Andreassen.

© PSYLEX.de – Quelle: Universitetet i Bergen, August 2014

Workaholics: schlechtere körperliche und psychische Gesundheit

Workaholics (definiert als jene, die mehr als 50 Wochenstunden arbeiten) haben eine schlechtere physische und mentale Gesundheit, laut Forschern der Kansas State Universität.

Anzahl der Arbeitsstunden und Gesundheit

Sarah Asebedo vom College der Humanökologie in Manhattan, Kansas und Kollegen untersuchten Daten der National Longitudinal Survey of Youth (1979 Kohorte) mit 12.686 jungen Männern und Frauen, die jährlich von 1979 bis 1994 und danach alle zwei Jahre interviewt wurden, um zu prüfen, ob es eine Korrelation zwischen vielen Arbeitsstunden und körperlichem / geistigem Wohl gibt.

Die Forscher stellten fest, dass diejenigen, die mehr als 50 Wochenstunden (also Workaholics) arbeiteten, wahrscheinlicher ein reduziertes körperliches Wohlbefinden haben (durch z.B. ausgelassene Mahlzeiten).

Arbeitswut/Arbeitssucht stand aber auch mit einem reduzierten psychischen Wohlbefinden in Beziehung, belegt durch selbstberichtete Depressivität.

Auswirkungen von mehr Arbeit

Nach Asebedo, legt Gary S. Beckers Theory of the Allocation of Time nahe, dass mehr Arbeit eine Person nicht nur reicher macht, sondern auch für weniger Freizeit und Möglichkeiten sorgt, Geld auszugeben. Während das Einkommen steigt, hat dies bei manchen Personen (Workaholics) zur Folge, dass diese eher mehr arbeiten und so ein ungesundes Verhalten ensteht.

„Aus einer Finanzplanungs- und beratenden Perspektive aus gesehen, ist es gut, Workaholismus zu verstehen“, sagte Asebedo in einer Erklärung. „Es hilft mir zu verstehen, was die Ursache für den Stress meiner Klienten sein kann. Manchmal mögen Workaholics nicht was sie tun, wissen aber nicht wie sie es ändern können.“

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Uni Kansas College of Human Ecology, August 2013

Perfektionismus + hohe Motivation = Workaholismus

Als Perfektionist hat man seine Höhen und Tiefen. Eine Form des Perfektionismus, die mit hoher Motivation bei der Arbeit verbunden ist, trägt direkt dazu bei, ein Workaholic zu werden.

Warum Menschen zwanghaft arbeiten

Forscher Dr. Joachim Stoeber von der Universität von Kent untersuchte mit seinem Team Gründe, warum einige Menschen glauben, sie müßten sowohl exzessiv als auch zwanghaft arbeiten.

Stoeber und sein Team erforschten die Verknüpfungen zwischen Arbeitswut und zwei Formen von Perfektionismus.

  1. Die erste Form des Perfektionismus ist selbstorientierter Perfektionismus, bei dem sich jemand selbst extrem hohe Normen setzt.
  2. Die zweite Form des Perfektionismus ist der sogenannte sozial vorgeschriebene Perfektionismus, bei dem jemand meint, dass Andere hohe Standards haben, und dass die Akzeptanz seitens dieser Anderen von der Erfüllung dieser Standards abhängt.

Selbstorientierter Perfektionismus

Die Foscher stellten fest, dass selbstorientierte Perfektionisten deutlich höhere Arbeitswut zeigten.
Dies wird zum Teil dadurch verursacht, dass diese Gruppe von einer Reihe interner und externer Faktoren angetrieben wird – wie Selbstkontrolle und Belohnung, die sie in Richtung Arbeitssucht treiben. Im Gegensatz dazu waren sozial vorgeschriebene Perfektionisten eher keine Workaholics.

Stoeber sagt: „Unsere Befunde legen nahe, dass selbstorientierter Perfektionismus und Arbeitsmotivation zum Workaholismus beitragen, während dies sozial vorgeschriebener Perfektionismus nicht tut.

Sozial vorgeschriebener Perfektionismus

„Unsere Befunde legen ebenfalls nahe, dass Arbeitssucht bei sozial vorgeschriebenen Perfektionisten durch jene Arten von Motivation angetrieben werden, die durch persönliche Wichtigkeit und Beteiligung des Ego, als auch von internen Belohnungen und Bestrafung charakterisiert sind.“

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Universität Kent, August 2013

Verbunden mit psychischen Störungen

26.05.2016 Eine in der Zeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Studie der Universität Bergen mit 16.426 arbeitenden Erwachsenen hat die Verbindungen zwischen Arbeitssucht und psychischen Störungen untersucht.

Arbeitssüchtige punkteten höher bei allen psychiatrischen Symptomen als nicht-arbeitssüchtige Erwachsene, sagte die Studienautorin und klinische Psychologin Cecilie Schou Andreassen vom psychosozialen Fachbereich.

  • 32,7 Prozent entsprachen ADHS-Kriterien (12,7 Prozent bei den nicht-arbeitssüchtigen Erwachsenen).
  • 25,6 Prozent den Kriterien für Zwangsstörungen (8,7 Prozent bei den Nichtarbeitssüchtigen).
  • 33,8 Prozent entsprachen Kriteren für Angststörungen (11,9 Prozent bei den Non-Workaholics).
  • 8,9 Prozent entsprachen den Kriterien einer Depression (2,6 Prozent bei den Kontrollen).

So extrem zu arbeiten kann ein Zeichen tiefer psychologischer oder emotionaler Probleme sein. Ob dies eine überlappende genetische Anfälligkeit für psychische Störungen widerspiegelt, was zur Arbeitssucht führen kann, oder ob Workaholismus solche Störungen verursachen kann, ist unsicher, sagte Schou Andreassen.

Die sieben diagnostischen Kriterien, die die Forscher zur Diagnose von Workaholismus verwendeten, sind hier nachzulesen.

In Übereinstimmung mit früheren Forschungsresultaten wurden 7,8 Prozent der aktuellen Probe als Arbeitssüchtige klassifiziert, was nahe an der Einschätzung (8,3 Prozent) einer national repräsentativen früheren Studie von Andreassen und Kollegen 2014 liegt.

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Universität Bergen, PLOS ONE – DOI: 10.1371/journal.pone.0152978; Mai 2016

Meditation hilft Arbeitssüchtigen

02.11.2017 Meditationssitzungen können arbeitssüchtigen Menschen (Workoholics) helfen zu genesen laut einer neuen Studie der Universität Derby.

Studienautor William Van Gordon führte die erste kontrollierte Studie durch, die Meditation zur Behandlung von Workaholism einsetzte.

Achtsamkeitsmeditation

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Bild: Petr Kratochvil

An der Studie nahmen 73 Arbeitssüchtige an einem achtwöchigen Achtsamkeitsprogramm teil. Es zeigte sich, dass sich die Symptome des ‚Workaholism‘ am Ende der Intervention um 26 Prozent verringert hatten, zusammen mit einer 28-prozentigen Reduktion der Wochenend-, Abend- und Überstundenarbeit.

Die Teilnehmer der Studie durchliefen ein achtwöchiges Gruppenprogramm mit geleiteter Meditation beim Sitzen, Gehen und Arbeiten. Die Teilnehmer nahmen an wöchentlichen zweistündigen Sitzungen teil, die Vorträge, geleitete Achtsamkeitsübungen, Diskussionen und Sitzungen in Kleingruppen umfassten.

Sie erhielten auch eine CD mit geleiteten Meditationen, um die Praxis der Achtsamkeit zu Hause zu üben und nahmen an zwei Einzelsitzungen mit dem Programmbetreuer teil.

Reduktion der Symptome

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer führten unmittelbar vor und nach der Intervention psychologische Untersuchungen durch, wobei festgestellt wurde, dass das Programm eine wirksame Behandlung von Arbeitssucht darstellt.

Genauer gesagt: Personen, die das Training erhielten, zeigten im Durchschnitt eine 26-prozentige Verringerung der Symptome von Workaholismus. In den meisten Fällen erfüllten die Teilnehmer nach Erhalt der Intervention nicht mehr die diagnostischen Arbeitssucht-Kriterien.

Auswirkungen auf die Arbeit

Die im Fachblatt Journal of Behavioral Addictions publizierte Studie ergab auch, dass die Arbeitsproduktivität durch Achtsamkeit verbessert werden konnte, was sich in einer durchschnittlichen Arbeitszeitverkürzung von vier Stunden pro Woche zeigte, ohne dass die Arbeitsleistung zurückging.

Neben einer Verbesserung der psychischen Belastung und der Zufriedenheit am Arbeitsplatz führte die MAT-Intervention auch zu einer Verringerung der Wochenend-, Abend- und Überstundenarbeit um 28 Prozent.

Die Verbesserungen waren auch noch drei Monate nach dem Trainingsprogramm zu sehen.

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Universität Derby; Journal of Behavioral Addictions – DOI: 10.1556/2006.6.2017.021; Nov. 2017

Workaholismus kann zu psychischen und körperlichen Erkrankungen führen; wer ist besonders gefährdet?

14.01.2021 Arbeitssucht oder das Risiko für die Entwicklung einer Arbeitssucht (auch Workaholismus genannt) ist ein wachsendes Problem der öffentlichen Gesundheit, das zu vielen negativen psychischen und körperlichen Gesundheitsfolgen / Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Schlafstörungen führen kann.

Die Wahrnehmung der Arbeit (Arbeitsanforderungen und Arbeitskontrolle) kann zu einer Hauptursache für Arbeitssucht bei Arbeitnehmern werden. Eine internationale Forschergruppe untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Risiko für die Entwicklung einer Arbeitssucht und den gesundheitsbezogenen Ergebnissen mit Hilfe des Job Demand Control Model. Die Ergebnisse wurden im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht.

Die Wissenschaftler wollten zeigen, inwieweit das Arbeitssuchtrisiko mit der Wahrnehmung der Arbeit (Arbeitsanforderungen und Arbeitskontrolle) und der psychischen Gesundheit in vier Arbeitskategorien zusammenhängt, die von Karaseks Modell oder Job Demand-Control-Support-Modell (JDCS) vorgeschlagen werden.

Arbeitsanforderungen und Arbeitskontrolle

Das JDCS-Modell geht von vier verschiedenen Arbeitsumgebungen (vier Quadranten) aus, in denen Arbeitnehmer ein unterschiedliches Maß an Arbeitsanforderungen und Arbeitskontrolle erleben können: passiv, wenig belastend, aktiv und angespannt/beansprucht. Job-Kontrolle ist das Ausmaß, in dem ein Mitarbeiter das Gefühl hat, Kontrolle über seine Arbeit zu haben.

  1. Passive“ Jobs (niedrige Job-Kontrolle, niedrige Job-Anforderungen) können für einen Arbeitnehmer zufriedenstellend sein, solange er das gesetzte Ziel erreicht.
  2. „Gering belastende“ Jobs haben eine hohe Job-Kontrolle und niedrige Job-Anforderungen. Personen in dieser Kategorie sind nicht besonders gefährdet, psychische Probleme zu bekommen, und sie entspricht normalerweise kreativen Berufen wie z. B. Architekten.
  3. „Aktive“ Arbeitnehmer haben hohe Arbeitsanforderungen und eine hohe Arbeitskontrolle. Es handelt sich um hochqualifizierte Fachkräfte mit Verantwortung, z. B. Leiter oder Geschäftsführer von Unternehmen. Diese hochqualifizierten Arbeiter haben sehr anspruchsvolle Aufgaben, aber sie haben einen hohen Entscheidungsspielraum, um Probleme zu lösen.
  4. Schließlich gehören Arbeitnehmer, die ein Risiko für stressbedingte Störungen haben, zur Gruppe der „Arbeitsplatzbelastung“ (hohe Anforderungen und geringe Kontrolle). Zum Beispiel sind Beschäftigte des Gesundheitswesens in Notaufnahmen typischerweise beruflich belastet, weil sie die hohe Arbeitsbelastung nicht kontrollieren können.

Wer entwickelt eher eine Arbeitssucht?

Die Ergebnisse zeigen, dass hohe Arbeitsanforderungen bei der Arbeit stark mit dem Risiko für Arbeitssucht verbunden sind, aber der Grad der Arbeitsplatzkontrolle spielt nicht die gleiche Rolle.

Die Prävalenz des Workaholismusrisikos ist bei aktiven und stark beanspruchten Arbeitnehmern höher als bei passiven und gering beanspruchten Arbeitnehmern.

Diese beiden Gruppen von Arbeitern schienen anfälliger zu sein und können daher mehr unter den negativen Folgen des Arbeitssuchtrisikos leiden, was Depressionen, Schlafstörungen, Stress und andere Erkrankungen betrifft.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Anforderungen am Arbeitsplatz der wichtigste Faktor für die Entwicklung einer Arbeitssucht sein könnten. Dieser Faktor sollte also kontrolliert oder von den Managern der Organisation untersucht werden, z.B. von Personalern oder Psychologen.

Eine weitere Schlussfolgerung könnte sein, dass das Arbeitsklima wie die Arbeitsanforderungen jeder Jobkategorie die Rate des Arbeitssuchtrisikos beeinflussen kann. Deshalb haben die Forscher sich in dieser Studie auf externe Faktoren wie die Arbeitsanforderungen konzentriert und nicht auf interne Faktoren wie die persönlichen Eigenschaften, sagt Studienautor Morteza Charkhabi hinzu.

Sie stellten fest, dass Menschen mit einem höheren Risiko für Workaholismus im Vergleich zu Menschen mit einem niedrigen Risiko für eine Arbeitssucht ein doppelt so hohes Risiko für die Entwicklung einer Depression haben.

Die Schlafqualität war bei Arbeitern mit hohem Arbeitssuchtrisiko im Vergleich zu Arbeitern mit niedrigem Workaholismusrisiko geringer.

Auch hatten Frauen ein fast doppelt so hohes Risiko für die Entwicklung einer Arbeitssucht wie Männer.

© PSYLEX.de – Quellenangabe: International Journal of Environmental Research and Public Health – DOI: 10.3390/ijerph17207594



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