Aktive Arbeitsplätze können Denkleistung verbessern

Auswirkung von aktiven Arbeitsplätzen auf die neurokognitive Leistung und die Tippfähigkeiten

Aktive Arbeitsplätze können Denkleistung verbessern

05.04.2024 Eine aktuelle Studie der Mayo Clinic zeigt, dass aktive Arbeitsplätze mit Walking-Pad, Fahrrad, Stepper und/oder Stehpult erfolgreiche Strategien sind, um die sitzende Tätigkeit zu reduzieren und die geistige Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu verbessern, ohne die Arbeitsleistung zu beeinträchtigen. Ausgedehnte sitzende Tätigkeiten, ob am Arbeitsplatz oder zu Hause, erhöhen das Risiko vermeidbarer chronischer Krankheiten.

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass es möglich ist, Bewegung mit Büroarbeit zu verbinden, die bisher im Sitzen erledigt wurde. Aktive Arbeitsplätze bieten eine Möglichkeit, die kognitive Leistung und die allgemeine Gesundheit zu verbessern, indem man sich einfach bei der Arbeit bewegt“, sagt Dr. Francisco Lopez-Jimenez, präventiver Kardiologe an der Mayo Clinic und Hauptautor der Studie.

Die randomisierte Studie umfasste 44 Teilnehmer, in der vier Büroumgebungen an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Dan Abraham Healthy Living Center der Mayo Clinic untersucht wurden. Die Studienergebnisse wurden im Journal of the American Heart Association veröffentlicht. Am ersten Tag wurde eine stationäre oder sitzende Arbeitsstation untersucht, gefolgt von drei aktiven Arbeitsstationen (Stehen, Gehen oder Stepper) in randomisierter Reihenfolge. Die Forscher analysierten die neurokognitiven Funktionen der Teilnehmer anhand von 11 Tests, die das logische Denken, das Kurzzeitgedächtnis und die Konzentration bewerteten. Die Feinmotorik wurde anhand eines Online-Tippgeschwindigkeitstests und anderer Tests bewertet.

Wenn die Teilnehmer die aktiven Arbeitsplätze benutzten, verbesserte sich ihre Gehirnfunktion oder blieb gleich, und ihre Tippgeschwindigkeit verlangsamte sich nur ein wenig. Die Genauigkeit des Tippens wurde jedoch nicht beeinträchtigt. Die Studie ergab, dass sich das logische Denken beim Stehen, Gehen und Steppen im Vergleich zum Sitzen verbesserte.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass es mehr Möglichkeiten gibt, die Arbeit zu erledigen und dabei produktiv und geistig fit zu bleiben. Wir täten gut daran, einen aktiven Arbeitsplatz bei der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten wie Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu berücksichtigen“, sagt Lopez-Jimenez.

© Psylex.de – Quellenangabe: Journal of the American Heart Association (2024). DOI: 10.1161/JAHA.123.031228

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