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Autismus und Angststörung, Angst

Autismus und Angststörung, Angst

Kinder mit Autismus und ADHS haben häufiger Angststörungen und Stimmungsstörungen

17.06.2018 Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung und Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) haben ein erhöhtes Risiko, mit psychischen Störungen (Angst– und Stimmungsstörungen) diagnostiziert oder behandelt zu werden laut einer in Pediatrics veröffentlichten Studie.

Die vom Interactive Autism Network durchgeführte Forschungsarbeit ist eine der größten, die Komorbiditäten bei Personen mit Autismus allein mit Personen mit Autismus und ADHS verglich.

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Bild: David Karich

Für die Ergebnisse der Studie untersuchten Dr. Eliza Gordon-Lipkin vom Kennedy Krieger Institut und Kollegen die Daten einer Querschnittsbefragung von Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren mit Autismus-Spektrum-Störung, die zwischen 2006 und 2013 in das Interactive Autism Network aufgenommen wurden.

Von den 3.319 Kindern in der Studie hatten 1.503 (45,3%) ADHS. Die Umfragedaten wurden für die von den Eltern berichtete Diagnose und/oder Behandlung von ADHS, Angststörung und Stimmungsstörungen analysiert.

Kinder mit Autismus und ADHS hatten ein mehr als doppelt (2,2 mal) so hohes Risiko für eine Angststörung und ein 2,7 mal so hohes Risiko für eine Stimmungsstörung – im Vergleich zu Kindern nur mit ASS.

Die Forscher fanden auch heraus, dass diese psychischen Störungsbilder bei älteren Kindern häufiger auftraten.

© PSYLEX.de – Quellenangabe: Pediatrics – doi: 10.1542/peds.2017-1377

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