Weintrauben gegen Alzheimer-Krankheit

Neurologische Erkrankungen - Demenzkrankheiten

Weintrauben schützen gegen metabolische Degeneration

07.02.2017 Weintrauben schützen gegen deutliche metabolische Degeneration in mit Alzheimer verknüpften Arealen des Gehirns laut einer Studie mit Personen mit frühem Gedächtnisverlust.

Marker für frühes Stadium

Eine geringe metabolische Aktivität in diesen Bereichen des Gehirns ist ein Marker für das frühe Stadium der Alzheimer-Krankheit.

weiße und rote weintrauben

Die randomisierte kontrollierte Pilotstudie der Universität California, Los Angeles, untersuchte den Einfluss von Weintrauben mit der Frucht als Ganzes und verglich die Ergebnisse mit den isolierten Bestandteilen, und die im Fachblatt Experimental Gerontology veröffentlichten Resultate weisen auf eine schützende Wirkung gegenüber der frühen Degeneration bei Alzheimer-Krankheit, sagte Studienautor Dr. Daniel H. Silverman.

Damit unterstützen die Resultate frühere Befunde über die Rolle, die Weintrauben bei der neurologischen und kardiovaskulären Gesundheit spielen, jedoch sind weitere klinische Studien mit größeren Teilnehmer-Gruppen erforderlich, um die beobachteten Effekte zu bestätigen.

Weintraubenpulver

In der Studie erhielten die Studienteilnehmer mit frühen Gedächtnisverlusten entweder ein Pulver aus ganzen Weintrauben (ob das Pulver aus weißen oder roten Weintrauben hergestellt wurde spezifizierte die Meldung nicht) - äquivalent zu 2 ¼ Tassen Weintrauben pro Tag - oder ein Polyphenol-freies Placebo-Pulver, das hinsichtlich Geschmack und Äußeres abgestimmt wurde.

Die kognitive Leistung wurde zu Behandlungsbeginn und 6 Monate später gemessen. Die Veränderungen im Gehirnmetabolismus - erfasst durch PET-Scans - wurden ebenfalls an der Baseline und 6 Monate später gemessen.

Gesunde Stoffwechsel-Aktivität im Gehirn

Die Ergebnisse zeigten, dass der Weintrauben-Konsum eine gesunde metabolische Aktivität in den Gebieten des Gehirns aufrechterhielt, die in frühen Stufen der Alzheimer-Krankheit beeinflusst werden und metabolische Degeneration um sich greift.

Teilnehmer, die keine Weintrauben aßen, zeigten eine deutliche Stoffwechsel-Degeneration in diesen wichtigen Gebieten. Weiterhin erreichten die Weintrauben-essenden Teilnehmer positive metabolische Veränderungen in Regionen des Gehirns, die mit Verbesserungen bei Kognition und Arbeitsgedächtnis einhergingen - gegenüber den Teilnehmern aus der Placebo-Gruppe.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Universität California, Los Angeles, Experimental Gerontology - doi.org/10.1016/jexger.2016.10.004; Feb. 2017

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