Smartphones wirken sich negativ auf psychische Gesundheit aus

Die Auswirkungen der Smartphone-Nutzung auf das Lernverhalten und das psychologische Wohlbefinden im Klassenzimmer

Smartphones wirken sich negativ auf psychische Gesundheit aus

29.04.2023 In Innovative Higher Education erklärt eine Psychologin, warum das “Abschalten” des Smartphones das psychische Wohlbefinden verbessern könnte.

Dr. Melissa Huey, Assistenzprofessorin für Psychologie am New York Institute of Technology, untersuchte die Auswirkungen von Smartphones im Klassenzimmer und fand heraus, dass die Geräte der psychischen Gesundheit der Studenten schaden.

Huey und ein Kollege führten eine sechswöchige Studie durch, um herauszufinden, wie sich die Entfernung von Smartphones aus dem Klassenzimmer auf die Achtsamkeit, die Ängstlichkeit und das Lernverständnis der Studenten auswirkte, im Gegensatz zur physischen Anwesenheit von Smartphones.

In zwei Klassen gaben die Teilnehmer ihre Smartphones zu Beginn der Lehrveranstaltung ab. In zwei anderen Klassen, die als Kontrollgruppe dienten, behielten die Studierenden ihre Telefone und nutzten sie ohne Einschränkungen. Am Ende der sechswöchigen Studie gaben die Teilnehmer selbst Auskunft über ihr Verständnis der Vorlesung, ihre Achtsamkeit und ihre Angstzustände. Das Alter der Studenten lag zwischen 18 und 47 Jahren (M = 20,2).

Die Teilnehmer, die ihre Smartphones abgaben, berichteten über deutlich bessere Ergebnisse in den Bereichen Verständnis und Achtsamkeit. Außerdem berichteten sie über geringere Angstzustände, so Huey. “Das Gegenteil war jedoch bei denjenigen der Fall, die ihr Smartphone behielten. Diese Schüler meldeten niedrigere Werte für Verständnis und Achtsamkeit und ein höheres Maß an Ängstlichkeit”.

Laut Huey liefern diese Ergebnisse ein starkes Argument für Smartphone-Pausen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie untersuchte, wie Technologie die psychische Gesundheit junger Menschen beeinflusst. Im Jahr 2021 verfasste Huey einen Artikel in der International Business Times, in dem sie erklärte, dass Smartphones und soziale Medien die Fähigkeit der Generation Z zum kritischen Denken untergraben. Im darauffolgenden Jahr kommentierte sie eine Studie, wonach der Algorithmus von TikTok Teenagern psychologisch schädliche Inhalte anbietet, die Selbstverletzungen und Essstörungen fördern.

© Psylex.de – Quellenangabe: Innovative Higher Education (2022). DOI: 10.1007/s10755-022-09638-1

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