Virtuelle Realität: Hilfreich bei Angst und Depression?

Virtuelle Realität zur Unterstützung der Behandlung von Depressionen und Angststörungen

Virtuelle Realität: Hilfreich bei Angst und Depression?

24.10.2021 Virtuelle Realität (VR) hat sich als wirksame Behandlungsmethode für Angststörungen und Depressivität erwiesen laut einer neuen Studie, die von Informatik-Dozentin Dr. Nilufar Baghaei geleitet und von Vibhav Chitale mitverfasst wurde.

Die Studie untersuchte, wie VR-Exposition und -Interventionen bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen eingesetzt wurden, die verwendeten Technologien und ihre Wirksamkeit als Behandlungsmethode.

Die Studie

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Otago University Mental Health Clinical Research Unit, dem Auckland Institute of Studies, dem Otago Polytechnic Auckland Campus und der Xi’an Jiaotong-Liverpool University durchgeführt.

Die Studie wurde kürzlich im Journal of Medical Internet Research (JMIR) Mental Health veröffentlicht. Das Forscherteam führte eine Übersichtsstudie über Artikel durch, die zwischen 2017 und 2021 veröffentlicht wurden und sich mit der Verwendung von VR als Behandlungsmethode für Ängstlichkeit / Angststörungen und Depressionen befassten.

Sie fanden heraus, dass die meisten Studien den Einsatz von VR zur Unterstützung der Behandlung von Ängsten in einer Reihe von Umgebungen als wirksam erwiesen und ihr Potenzial als Werkzeug für den Einsatz in einer klinischen Umgebung empfohlen haben.

Die Resultate

Nach der manuellen Auswertung von 369 Artikeln wurden 34 in die engere Wahl für die Auswertung gezogen; von diesen 34 Artikeln berichteten 9 (26 %) über die Anwendung von Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) mit VR. Alle Artikel wurden zwischen 2017 und 2021 veröffentlicht.

In 5 (56 %) Studien wurde KVT innerhalb einer VR-Umgebung durchgeführt, während in den restlichen 4 (44 %) Studien KVT als Ergänzung zu VRET (Virtueller Expositionstherapie) eingesetzt wurde. Alle 9 Studien berichteten, dass die Anwendung von KVT entweder in vivo oder in einer virtuellen Umgebung die Behandlung von Angststörungen oder Depressionen wirksam unterstützt.

Die Autoren sagen, dass der Einsatz von VR in der psychischen Gesundheit ein innovatives Feld ist, das viel Potenzial birgt. Dies gilt insbesondere, da eigenständige VR-Headsets immer erschwinglicher werden und einige Geräte es den Forschern ermöglichen, physiologische Daten der Teilnehmer zu sammeln und zu interpretieren.

© Psylex.de – Quellenangabe: JMIR Mental Health (2021). DOI: 10.2196/29681

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