Corona: Studie zur Einsamkeit

Wie einsam sich Deutschland während des Corona-Lockdowns fühlte

11.08.2020 Das Einsamkeitsgefühl hat sich in Deutschland in den ersten vier Wochen des Corona-Lockdowns verändert: Während es im Durchschnitt in den ersten zwei Wochen zunahm, nahm es in Woche drei und vier wieder ab. Zu diesem Schluss kommen Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und Humboldt-Universität zu Berlin nach Auswertung einer Online-Befragung. Allerdings fielen die Ergebnisse in den unterschiedlichen Altersklassen verschieden aus.

Das Team um Susanne Bücker von der Bochumer Arbeitseinheit Psychologische Methodenlehre und Prof. Dr. Kai Horstmann von der Berliner Arbeitsgruppe Psychological Assessment of Person-Situation-Dynamics berichtet über die Studie in einer Online-Vorabveröffentlichung, die im Juni 2020 auf einem Preprint-Server eingestellt wurde. Die Ergebnisse haben noch kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.

Keine Epidemie der Einsamkeit

Einsamkeit am größten bei den Jüngerenhttps://covid-19-psych.formr.org registrieren.

Quellenangabe: Ruhr-Universität Bochum – Susanne Bücker, Kai T. Horstmann, Julia Krasko, Sarah Kritzler, Sophia Terwiel, Till Kaiser, Maike Luhmann: Changes in daily loneliness during the first four weeks of the Covid-19 lockdown in Germany, 2020, Online-Vorabveröffentlichung auf Psyarxiv: https://psyarxiv.com/ytkx9/

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