Körperliche Aktivität gegen psychische Erkrankungen

Studie untersuchte körperliche Aktivität und Prävention von psychischen Erkrankungen

Körperliche Aktivität gegen psychische Erkrankungen

25.04.2024 Neue Forschungsergebnisse zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Teilnahme an leichten bis mittelschweren sportlichen Aktivitäten und der Verringerung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen.

Forscher der Anglia Ruskin University (ARU) untersuchten in einer übergreifenden Analyse von Studien aus der ganzen Welt das Potenzial von körperlicher Betätigung als Maßnahme zur Verbesserung der psychischen Gesundheit.

Die in der Fachzeitschrift Neuroscience and Biobehavioral Reviews veröffentlichte Analyse ergab, dass körperliche Aktivität das Risiko für Depressionen um 23 % und für Angststörungen um 26 % senkte.

Ein besonders starker Zusammenhang wurde zwischen geringer und mäßiger körperlicher Aktivität, zu der Tätigkeiten wie Gartenarbeit, Golf und Spazierengehen gehören, und einem geringeren Depressionsrisiko festgestellt. Bei intensiver körperlicher Betätigung war dieser Zusammenhang jedoch nicht so stark ausgeprägt.

Körperliche Aktivität stand laut Pressemitteilung der ARU vor der Adjustierung auch in signifikantem Zusammenhang mit einem geringeren Risiko für schwere psychische Erkrankungen, einschließlich einer Verringerung von Psychosen / Schizophrenie um 27 %.

Die Ergebnisse waren sowohl bei Männern als auch bei Frauen, in verschiedenen Altersgruppen und auf der ganzen Welt konsistent.

Der Hauptautor der Studie Lee Smith, Professor für öffentliche Gesundheit an der Anglia Ruskin University (ARU), sagte: „Die wirksame Vorbeugung von psychischen Erkrankungen hat sich als große Herausforderung erwiesen und ist ein Bereich von größter Bedeutung für die öffentliche Gesundheit. Diese Erkrankungen können komplex sein und erfordern einen mehrgleisigen Behandlungsansatz, der pharmakologische Interventionen, Psychotherapie und Änderungen der Lebensweise umfassen kann“.

© Psylex.de – Quellenangabe: Neuroscience & Biobehavioral Reviews (2024). DOI: 10.1016/j.neubiorev.2024.105641

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