Fibromyalgie (Schlaf)

Fibromyalgie (Schlaf)

Neurologische Erkrankungen / Faser-Muskel-Schmerzen

Zusammenhang: Schlafstörungen und Fibromyalgie

Norwegische Forscher haben entdeckt, dass Schlafprobleme die Wahrscheinlichkeit für Fibromyalgie bei Frauen steigern.

Schlafprobleme stehen im Zusammenhang mit Fibromyalgie

Außerdem stieg das Risiko für Fibromyalgie in Relation zur Schwere der Schlafprobleme.

Die Forscher entdeckten auch, dass der Zusammenhang stärker im mittleren Alter und bei älteren Frauen als unter jüngeren Frauen war.

Die Studie erschien in der Zeitschrift Arthritis & Rheumatism, herausgegeben von Wiley-Blackwell durch das American College of Rheumatology (ACR).

Experten schätzen, dass Fibromyalgie – ein chronisches Schmerzsyndrom (das Muskeln und Knochen involviert) – mehr als 5 Millionen Menschen in den USA ab dem Alter von 18 betrifft. Vorherige Studien zeigten, dass das Syndrom normalerweise im mittleren Lebensalter beginnt und in 90 Prozent der Fälle Frauen betroffen sind.

Während vorherige Forschungen herausgefunden hat, dass Insomnie (Schlaflosigkeit), nächtliches Aufwachen, und Erschöpfung verbreitete Symptome bei Patienten mit Fibromyalgie sind, war es unbekannt, ob schlechte Schlafgewohnheiten zur Entwicklung dieses Schmerzsyndroms beitragen.

Die Studie

Die Studie basierte auf Daten aus zehn Jahren einer bevölkerungsbasierten Gesundheitsstudie. Die Forscher wählten 12.350 Frauen, die von Schmerzen und Bewegungsstörungen in Muskeln und Knochen frei waren für die gegenwärtige Studie.

Weibliche Teilnehmer im Alter von 20 Jahren und älter nahmen an der Studie durch Beantworten der gesundheitsbezogenen Fragebögen und klinischen Untersuchungen teil.

Fibromyalgierisiko bei erwachsenen Frauen

„Unsere Befunde zeigen einen starken Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und dem Fibromyalgierisiko bei erwachsenen Frauen“, sagte Dr. Mork.

„Wir fanden, dass Frauen, die oft von Schlafproblemen berichteten, ein größeres Risiko der Fibromyalgie hatten als jene, die nie Schlafprobleme hatten.“
Die Ergebnisse zeigen, dass bei der Nachtestung 327 Frauen Fibromyalgie entwickelt hatten – was einem Anteil von 2,6 Prozent in 10 Jahren darstellt.

Jedoch war das Risiko unter Frauen, die von Schlafproblemen berichteten, mehr als 3-5mal größer.

Die Autoren schlagen weitere Studien vor, um zu untersuchen, ob Früherkennung und Behandlung der Schlafstörung das Risiko für Fibromyalgie bei Frauen reduzieren können.
Quelle: Arthritis & Rheumatism, Nov. 2011

Führt zu wenig Schlaf zu Fibromyalgie?

Wenig oder schlechter Schlaf ist kein bedeutsamer Faktor für die Schmerzintensität und Dauer bei Patienten mit Fibromyalgie, sagt eine neue Studie.

Müdigkeit / Erschöpfung Faktoren für Fibromyalgie-Schmerzen?

Fibromyalgie-Patienten haben oft Schwierigkeiten zu schlafen, und Forscher der Universität von Florida wollten feststellen, ob ein Mangel an Schlaf mit höheren Schmerz-Leveln bei diesen Patienten verbunden ist.

Die Studie untersuchte 74 Erwachsene mit Fibromyalgie, denen 14 Tage gefolgt wurde. Die Patienten führten Schlaftagebücher, in denen sie den Schlaf jeder Nacht beschrieben, und sie bewerteten ihren Schmerz jeden Abend.

Dauer oder Schlaflosigkeit eher als Faktor unbedeutend

Die Ergebnisse zeigten, dass die vier Maße des Schlafes, die bei dieser Studie verwendet wurden, bei der Vorhersage des Schmerzniveaus versagten. Die Wirkungen durch beeinträchtigten Schlaf, wie Erschöpfung und Inaktivität, könnten wichtigere Rollen bei Fibromyalgie-Patienten spielen als Schlafdauer oder Schlaflosigkeit, sagten die Forscher.

Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift The Journal of Pain.

Frühere Forschung hat gezeigt, dass Faktoren wie eine negative Stimmung und die Anzahl von lokalisierten Schmerzbereichen bedeutsame Vorhersage-Variablen der Schmerzen von Fibromyalgie-Patienten sind.
Quelle: The Journal of Pain. Mai 2012

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