Islamophobie / Islamphobie

Islamphobie / Islamophobie

Angststörungen – Phobien (weitere Phobien in der Phobie-Liste)

Angst vor dem Islam

Die Islamphobie (Islamophobie) ist eine spezische Angststörung und bezeichnet die pathologisch übersteigerte Angst vor dem Islam, seinen Anhängern, der mit ihm verbundenen Kultur, Moscheen etc. Bei dieser Angststörung meidet der Islamphobiker alles was mit dem Islam zusammenhängt, oftmals schlägt die Angst auch in Wut um.

Die Islamophobie gehört zu den spezifischen Angststörungen und bezeichnet die krankhaft überzeichnete Angst vor dem Islam, vor Muslimen.

Bei dieser Angststörung meidet der Islamophobiker die Nähe zu Muslimen, Anhängern des Islam, muslimischen Tempeln etc. Oft ist die Islamophobie auch Ursprung für Islamfeindlichkeit und Antiislamismus, der sich zuweilen auch rakikal äußern kann. Der Gegenbegriff zu Islamophobie lautet Islamophilie (Liebe zum Islam).

Mit dieser Phobie sind allerdings nicht die Begriffe Islamfeindlichkeit, Islamkritiker oder Islamhass gleichzusetzen. Der Islamphobiker verspürt eine klinische Angst vor dem Islam; der Kritiker muss nicht unbedingt (starke) Angst fühlen.

Wikipedia

Deshalb ist die fehlende Differenzierung z.B. auf der Wikipedia auch falsch. Diese schreibt:

„Als Islamfeindlichkeit wird die Feindseligkeit gegenüber Muslimen sowie deren kategorische Abwertung und Benachteiligung bezeichnet. Daneben existieren die konkurrierenden Bezeichnungen und Konzepte Islamophobie und antimuslimischer Rassismus, die unterschiedliche Schwerpunkte und Wertungen bei der Betrachtung des Phänomens setzen.“

Runnymede Trust

Runnymede Trust beschreibt in seinem Bericht „Islamophobia: A Challenge for Us All“ die Islamophobie als „unbegründete Feindschaft gegenüber dem Islam und daher Angst oder Antipathie gegenüber allen oder den meisten Muslimen“.

Nach Runnymede Trust wird die Einstellung der Islamphobie wie folgt definiert:

Der Islam ist gesondert und fremd, besitzt keine gemeinsamen Ziele und Werte mit anderen Kulturen, alleinstehend, statisch und für Veränderung unempfänglich, dem Westen unterlegen, sexistisch, irrational, aggressiv, barbarisch, primitiv, gewalttätig, bedrohlich, Terroristen unterstützend und auf einen Kulturkampf aus, mit einer Ideologie, die für politische oder militärische Vorteile steht.

Auch diese Definition unterscheidet nicht; beide sind falsch. Die Phobie ist eine übersteigerte Angst; seit sind die Emotionen Feindseligkeit und Hass gleichbedeutend mit dem Gefühl der Angst?

Ob diese Phobie begründet ist oder nicht, ist nicht entscheidend. Deshalb ist auch der Begriff Islamphobie von der Islamkritik zu unterscheiden bzw. ist der Begriff nicht allgemein anwendbar auf Personen, die den Islam kritisieren.

Erfahrungen, Kommentare, Fragen

Angst vor den vermummten Gestalten

04.11.2017 Kommentar von Islamophobikerin:

Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Mir gehts so vor allem mit diesen schwarz vermummten Frauengestalten, die mir panische Angst machen. Ich gehe dann auf die andere Straßenseite, um denen aus dem WEg zu gehen. Ich verstehe auch nicht, warum die vermummt rumlaufen dürfen aber woanders werden Vermummte sofort einkassiert. Ich reagiere auch auf andere Islam-Sachen phobisch. Wenn ich dieses Gebet-Geschreie höre oder diese Aussprüche von den Islam-Menschen höre, dann bekomme ich vor Angst eine Gänsehaut. Die Moslems und der Islam gehören einfach nicht zu Deutschland! Das ist eine mittelalterliche Religion, die sich nicht verändert hat, die überall Gewalt sät und nach ihrem Koran, sollen Ungläubige getötet werden; wie soll ich da keine Angst bekommen, wenn die unter uns sind. Ich bin eindeutig islamophob.



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