Mythomanie

Mythomanie

Psychologie-Lexikon – Manien

Definition

Definition: Von der Mythomanie sind jene befallen, die versuchen durch zwanghaftes Erzählen von (unwahren) Geschichten, meist über sich selbst oder was sie angeblich erlebt haben, Anerkennung und Beachtung bei anderen zu erreichen. Der Mythomane leidet sozusagen unter der Pseudologia phantastica, das pathologische übertreiben und Lügen. Ähnlich der Pseudologie bzw. der Mythomanie ist das Münchhausen-Syndrom, bei dem der Betroffene Lügen über seinen angeblich schlechten gesundheitlichen Zustand macht, um beachtet zu werden.

Otto Dornblüth, Klinisches Wörterbuch, 1927: Mythomanie DUPRÉ gr. mythos Sage und Manie, s. d., Pseudologia. Formen: Mythomanie vanitosa – krankhafte Neigung zum Aufschneiden, Mythomanie maligna, Mythomanie perversa in verbrecherischer Richtung.

Erfahrungen, Erfahrungsberichte

‚Mythomanische‘ Übertreibungen

29.04.2018 Kommentar von Karoline:

Ich habe eine Schwester, die vor allem durch ‚mythomanische‘ Übertreibungen in den Bereich „Lügen“ abtriftet. Obwohl mir an der familiären Bindung sehr viel liegt, halte ich das nicht aus. Sie verkauft eine Tagesfahrt nach Schweden als „ich habe meinen Urlaub in Schweden verbracht „. Einen gebraucht gekauften kleinen Mitsibuschi ist plötzlich ein Mercedes, der Großvater statt eines einfachen Steinmetz ein bekannter Bildhauer. Ihren 6 Enkeln habe sie Je 5000€ geschenkt- bei einer Rente von 1020 € und ohne finanzielle Rücklagen. Ist das eine narzisstische Störung, hat das Krankheitswert?



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