Virtuelle Realität zur Wutkontrolle

Die Anwendbarkeit eines auf virtueller Realität basierenden Trainings zur Wutkontrolle bei aggressiven Personen

Virtuelle Realität zur Wutkontrolle

09.05.2022 Virtuelle Realität kann eine wirksame Strategie zur Wutkontrolle bei aggressiven Personen sein. Eine neue in der Fachzeitschrift Cyberpsychology, Behavior and Social Networking veröffentlichte Studie zeigt, dass ein Trainingsprogramm zur Wutkontrolle in der virtuellen Realität das Ausmaß der ausgelösten Wut verringern kann.

Training in virtueller Realität vs. Achtsamkeitstraining

Dr. Jae-Jin Kim von der Yonsei-Universität in Seoul, Republik Korea, und seine Mitautoren teilten 60 junge männliche Teilnehmer in zwei Gruppen ein: eine Gruppe mit hoher und eine Gruppe mit niedriger Aggression. Sie setzten sie einem auf virtueller Realität basierenden Wut-Expositions-Training (Anger Exposure Training) bzw. einem Achtsamkeitstraining aus.

Das Wut-Expositions-Training bestand aus virtuellen Umgebungen, die darauf ausgelegt waren, Wut zu provozieren, sowie aus visuellen Avatar-Anleitungen, die die Wutkontrolle erleichtern sollten. Beim Achtsamkeitstraining wurden die Teilnehmer mit achtsamkeitsbasierten geführten Atem- und Entspannungsmeditationen vertraut gemacht.

Beim Anger Exposure Training verringerte die kontrollierte Expression das Ausmaß der Wut, das durch den wütenden Ausdruck ausgelöst wurde, sowohl in der Gruppe mit hoher als auch in der Gruppe mit niedriger Aggression, so die Forscher.

Beim Achtsamkeitstraining steigerte die Meditation den Grad des Wohlbefindens ebenfalls in beiden Gruppen. Frühere Studien haben gezeigt, dass Virtual Reality ein nützliches Instrument für das Training ist, das die Ergebnisse verbessert und die Kosten senkt. Diese Studie ergänzt die Forschungsliteratur, indem sie den Wert des Virtual-Reality-Trainings veranschaulicht, selbst wenn es für eine kurze Intervention eingesetzt wird, sagt Dr. Brenda K. Wiederhold vom Interactive Media Institute, San Diego, California und dem Virtual Reality Medical Center, La Jolla, California.

© Psylex.de – Quellenangabe: Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking (2022). DOI: 10.1089/cyber.2021.0193

Was denken Sie darüber? Oder haben Sie Erfahrungen damit gemacht?

Aus Lesbarkeitsgründen bitte Punkt und Komma nicht vergessen. Vermeiden Sie unangemessene Sprache, Werbung, themenfremde Inhalte. Danke.


Aus Lesbarkeitsgründen bitte Punkt und Komma nicht vergessen. Vermeiden Sie unangemessene Sprache, Werbung, themenfremde Inhalte. Danke.

Ads Blocker Image Powered by Code Help Pro

Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker!

Psylex.de ist angewiesen auf Werbeerlöse. Deaktivieren Sie bitte Ihren Werbeblocker für Psylex!

Für 1,67€ – 2,99 € im Monat (kein Abo) können Sie alle Artikel werbefrei und uneingeschränkt lesen.

>>> Zur Übersicht der werbefreien Zugänge <<<

Wenn Sie auf diese Seite zurückgeleitet werden:

Sie müssen Ihren Werbeblocker für Psylex deaktivieren, sonst werden Sie auf diese Seite zurückgeleitet.

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie bei Ihrem Browser das Adblock-System ausschalten (je nach Browser ist das unterschiedlich, z.B. auf den Browser auf Standard zurücksetzen; nicht das “private” oder “anonyme” Fenster, oder die Opera- oder Ecosia-App benutzen), sollten Sie einen anderen Browser (Chrome oder Edge) verwenden.

Wie Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren oder für Psylex eine Ausnahme machen, können Sie übers Internet erfahren oder z.B. hier:

https://www.ionos.de/digitalguide/websites/web-entwicklung/adblocker-deaktivieren/

Sobald Sie dann einen Zugang bzw. Mitgliedskonto erworben und sich eingeloggt haben, ist die Werbung für Sie auf Psylex deaktiviert.