Theta-Burst-Stimulation bei Schizophrenie

Die Wirkung von beschleunigter kontinuierlicher Theta-Burst-Stimulation auf die Gewichtsabnahme bei übergewichtigen Personen mit Schizophrenie

Theta-Burst-Stimulation bei Schizophrenie

19.11.2023 Bei Menschen mit Schizophrenie scheint die beschleunigte kontinuierliche Theta-Burst-Stimulation (cTBS) vielversprechend für die Behandlung von Fettleibigkeit zu sein laut einer online im Schizophrenia Bulletin veröffentlichten Studie.

Dr. Dongyu Kang vom Second Xiangya Hospital der Central South University in Changsha, China, und Kollegen führten eine randomisierte Doppelblindstudie durch, um die Wirksamkeit nicht-invasiver Magnetstimulationstechniken bei der Reduzierung von Fettleibigkeit bei Personen mit Schizophrenie zu untersuchen. Vierzig übergewichtige Personen mit Schizophrenie wurden rekrutiert und nach dem Zufallsprinzip einer aktiven Intervention, die 50 beschleunigte cTBS-Sitzungen über das linke primäre motorische Areal umfasste, oder einer Scheinintervention zugewiesen.

  • Die Forscher stellten fest, dass in der aktiven Gruppe das Körpergewicht und der Body-Mass-Index nach der Intervention signifikant abnahmen; diese Verbesserung hielt auch bei der einmonatigen Nachuntersuchung an.
  • In der aktiven Gruppe verringerte sich der Wert auf der Barratt-Impulsivitätsskala und vermittelte die Wirkung der beschleunigten cTBS auf das Körpergewicht.
  • Nach der aktiven Intervention verringerte sich die späte positive potenzielle Komponente, die mit der motivierten Aufmerksamkeit und der emotionalen Verarbeitung zusammenhängt, in den frontalen Hirnregionen und erhöhte sich in den posterioren Regionen bei der Elektroenzephalographie-Aufgabe mit Nahrungsmittelbild-Hinweisreizen.

“Es wurde festgestellt, dass die Intervention mit einer verringerten Impulsivität und einer erhöhten motivierten Aufmerksamkeitszuwendung zu lebensmittelbezogenen Hinweisen verbunden war”, schreiben die Autoren. “Diese Ergebnisse sind besonders bemerkenswert, wenn man die schweren metabolischen Nebenwirkungen bedenkt, die mit vielen Antipsychotika der zweiten Generation verbunden sind”.

© Psylex.de – Quellenangabe: Schizophrenia Bulletin, sbad144, https://doi.org/10.1093/schbul/sbad144

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