Kann Achtsamkeit die Beziehung verbessern?

Zusammenhang zwischen der Achtsamkeit frischgebackener Eltern und der Beziehungszufriedenheit: Die vermittelnde Rolle des wahrgenommenen Stresses

Kann Achtsamkeit die Beziehung verbessern?

20.02.2023 Könnte Achtsamkeit dazu beitragen, dass sich Beziehungspartner weniger gestresst und glücklicher fühlen?

Eine neue Studie der Université de Montréal legt nahe, dass dies möglich ist: Paare mit mehr Achtsamkeit berichteten, weniger Stress zu empfinden, was vermutlich mit einer größeren Zufriedenheit mit dem Partner einhergeht.

“Eine solche Zufriedenheit ist ein subjektives Gefühl, das beschreibt, dass man in einer romantischen Beziehung glücklich und zufrieden ist, und das mit weniger Konflikten und Trennungen einhergeht”, sagt Studienautorin Laurence Morin vom Fachbereich Psychologie der UdeM.

Die im Journal of Social and Personal Relationships veröffentlichte Studie befasste sich mit Paaren, die Eltern werden, da in dieser Zeit die Stressfaktoren zunehmen und die Zufriedenheit in der Beziehung häufig abnimmt.

Insgesamt 78 frischgebackene Elternpaare machten Angaben zu ihrem Stressempfinden, ihrer Achtsamkeit und ihrer Zufriedenheit, indem sie jeden Abend an 14 aufeinander folgenden Tagen einen Fragebogen auf ihrem Handy ausfüllten. Die von den Eltern gemeldeten Tageswerte wurden dann gemittelt.

Je präsenter und achtsamer die Eltern nach eigenen Angaben waren, desto weniger Stress berichteten sie und desto zufriedener waren sie mit ihrer Beziehung, so Morin. “Gleichzeitig war die Achtsamkeit einer Person positiv mit der Zufriedenheit in ihrer Beziehung verbunden.”

“Der Nutzen von Achtsamkeit für den Einzelnen ist gut dokumentiert, aber jetzt können wir sehen, dass er sich auch auf Paare bzw. die Beziehung erstreckt”, sagte sie. “Wir könnten sogar in Erwägung ziehen, Achtsamkeit in Geburtsvorbereitungskurse zu integrieren, um Trennungen vorzubeugen und mit den Veränderungen umzugehen, die die Elternschaft mit sich bringt.

© Psylex.de – Quellenangabe: Journal of Social and Personal Relationships – https://doi.org/10.1177/02654075231156404

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