Medienpsychologie

Medienpsychologie

Psychologie

Definition: Medienpsychologie ist der Teilbereich der Psychologie, der sich mit dem menschlichen Erleben und Verhalten im Umgang mit Medien beschäftigt.

Forschung und News nach Medien geordnet

Bücher, Lesen, Schreiben

Computerspiele (Videospiele)

Computer, sonstiges

Fernsehen, Filme etc.

Internet

Musik

Smartphones, Handys

News und Forschungsartikel zum Thema Psychologie/Psyche und Smartphone/Handy: Phubbing

Genres

Fantasy-Psychologie

News / Forschung (medienübergreifend)

Wie Überlebende eines Terroranschlags ihren Kontakt mit den Medien bewerten

Terror und Medienpsychologie
Bild: Gerd Altmann (pixabay)

11.12.2014 Die meisten Überlebenden des Terroranschlags auf der norwegischen Insel Utøya (2011) nahmen den Kontakt mit den Medien als eine positive Erfahrung wahr.

13 % derjenigen allerdings, die sich von den Medien interviewen ließen, empfanden die Erfahrung belastend und 11% bedauerten es.

An den Interviews teilzunehmen, war nicht mit posttraumatischen Stressreaktionen bei den Überlebenden verbunden, aber die negativen Einschätzungen und die Reue über die Partizipation waren es.

„Die Medienvertreter müssen verstehen, dass sie den Überlebenden zusätzliche Last aufbürden können, wenn sie nicht ausreichend vorsichtig sind, und Kliniker sollten sich dessen bewusst sein, dass eine Medienexposition als eine potentielle zusätzliche Belastung für die Opfer darstellen kann“, sagte die leitende Autorin Dr. Siri Thoresen in der Zeitschrift Journal of Traumatic Stress.

© PSYLEX.de – Quelle: Journal of Traumatic Stress; Dezember 2014

Fernsehen, elektronische Medien verringern Wohlbefinden bei Kindern

Medienpsychologie

31.03.2014 Kinder, die zu viel Zeit vor Fernseher und elektronischen Medien verbringen, haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von psychischen Problemen.

Forscher verschiedener Universitäten untersuchten die Verbindung zwischen elektronischen Medien und psychischem Wohlbefinden bei 3.604 Kindern (im Alter von 2 bis 6) aus acht europäischen Ländern. Zu Beginn und zwei Jahre später führten die Wissenschaftler dieselben Tests bei jedem Kind durch.

Die Fragebögen erfassten die Zeit vor dem Bildschirm, emotionale Probleme, Konflikte mit Gleichaltrigen, Selbstwertgefühl, Familienfunktionalität und soziales Netz.

Es zeigte sich, dass elektronische Medien mit einem schlechteren Wohlbefinden zusammenhingen, wobei das Risiko emotionaler Probleme mit jeder zusätzlichen Stunde am Fernseher, Elektronikspielzeug und Computer weiter anstieg.

Regelmäßiges Fernsehen schien hinsichtlich der psychischen Gesundheit besonders abträglich zu sein.

In JAMA Pediatrics schrieben die Autoren: „Es ist weitere Forschung nötig, um potentielle Mechanismen dieses Zusammenhangs zu identifizieren.“

Quelle: JAMA Pediatrics, März 2014

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