Meditation (News, Forschung)

Meditation (News, Forschung, Wirkung)

Psychotherapieformen – Behandlung durch Meditation

Definition

Meditation ist eine Praktik, bei der eine Person den Geist trainiert bzw. eine andere/erweiterte Form des Bewusstseins erlangt, um entweder einen bestimmten Nutzen zu realisieren oder zum Selbstzweck.

Ratschläge zu Meditation und Meditationstechnik

Ratschläge, Gesundheitstipp: Meditation

Meditation hat eine große Aufmerksamkeit erreicht als potenzielle Art, Wohlbefinden und eine gute Gesundheit zu erhalten. Sie kann Ihr Denken und den Geist beruhigen und Ihren Körper entspannen. Außerdem ist sie umsonst, und ihre Risiken sind minimal.

meditierender buddha
Bild: Helena Cuerva

Meditationstechniken sind nicht neu. Es gibt sie seit mehreren tausend Jahren. Jeder kann meditieren, egal welchen religiösen oder kulturellen Hintergrund er oder sie hat.

Die Mayo Clinic macht folgende Vorschläge, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie mit dem Meditieren anfangen:

  • Wählen Sie eine Meditationstechnik, die zu Ihrem Lebensstil und Glaubenssystem passt. Viele Leute bauen Meditation in ihr Tagesgeschäft ein.
  • Reservieren Sie etwas Zeit. Beginnen Sie mit 5-minütigen Meditationssitzungen einmal oder zweimal pro Tag und bauen Sie sie auf bis zu 20 Minuten pro Sitzung aus.
  • Bleiben Sie am Ball. Seien Sie nachsichtig mit sich selbst, wenn Sie anfangen. Wenn Sie meditieren und Sie in Ihrer Aufmerksamkeit abgelenkt werden, kehren Sie langsam zum Objekt, zur Empfindung oder Bewegung zurück, auf die Sie sich konzentrieren.
  • Machen Sie Meditation zu einem Teil Ihres Lebens. Viele Leute ziehen es vor, mit einer Meditation den Tag zu beginnen und zu beenden. Andere ziehen es vor, Meditationspausen während des Tages zu machen. Experimentieren Sie und finden Sie heraus, was am besten für Sie ist.

Quelle: Mayo Clinic, Juli 2011

Wirkung

Meditationstechniken haben verschiedene Wirkungen

Meditation ist eine alternative Behandlungsoption, die von Ärzten verordnet wird, um Personen zu helfen, Stress abzubauen und Schmerzen zu reduzieren.

Seit sich die westliche Medizin der Meditation zuwendet, lernen Behandler, dass Meditation eine Vielfalt von Techniken und Methoden integriert, die von buddhistischen, chinesischen und Vedic Traditionen herstammen.

Und, wie die Techniken bei der Ausführung variieren, können die klinischen Wirkungen der Meditation auch viele verschiedene Ergebnisse zeigen.

Kategorien bei der klinischen Wirkung

Ein in Consciousness and Cognition herausgegebenes neues Papier erörtert drei Kategorien, um Meditation anzuwenden und besser zu verstehen:

  1. Gezielte Aufmerksamkeit – sich konzentrieren auf ein Objekt oder eine Emotion;
  2. Offenes Beobachten – auf seinen Atem oder Gedanken achten;
  3. Automatische Selbsttranzendenz – Meditationen, die ihre eigene Aktivität transzendieren – eine von den Autoren eingeführte neue Kategorie.

Jeder Kategorie wurden Elektroenzephalogramm-Bänder, die während geistiger Aufgaben auf berichteten Gehirnmustern basierten, zugeteilt. Meditationen wurden dann auf ihren EEG-Ergebnissen basierend kategorisiert.

Die Idee ist, dass Meditation in einem gewissen Sinn eine ‚kognitive Aufgabe‘ ist, und EEG Frequenzen für verschiedene Aufgaben bekannt sind, sagte Fred Travis, Ph.D., Mitautor, und Direktor des Center for Brain, Consciousness and Cognitions an der Maharishi University of Management.

Gehirnwellen-Aktivitäten

Gezielte Aufmerksamkeit, charakterisiert durch Beta-/Gammaaktivität, schlossen Meditationen von tibetanischen Buddhisten (Mitgefühl), Buddhisten (Zen und Diamond Way) und chinesische (Qigong) Traditionen ein.

Offenes Beobachten, charakterisiert durch Theta-Aktivität, schloss Meditationen von Buddhisten (Mindfulness und ZaZen), Chinesisch (Qigong) und Vedic (Sahaja Yoga) Traditionen ein.

Automatische Selbsttranzendenz, charakterisiert durch Alpha 1 Aktivität, enthielten Meditationen von Vedic (transzendente Meditation) und chinesischen (Qigong) Traditionen.

Die Meditationen unterschieden sich in Fokus, Subjekt-/Objekt Beziehung und Verfahren. Diese Befunde beleuchten den häufigen Fehler, wenn die Meditationen zusammengelegt werden, um Mechanismen oder klinische Wirkungen zu bestimmen.

Unterscheidungen in den Wirkungen

Meditationen unterscheiden sich in sowohl ihren Zutaten als auch ihren Effekten, wie es auch Medikationen tun. Sie alle in einen Topf zu werfen – als „im Grunde genommen dieselben“ – ist einfach ein Fehler, sagte Jonathan Shear, Ph.D., Mitautor, Professor der Philosophie an der Virginia Commonwealth University in Richmond und Autor mehrerer Bücher und Veröffentlichungen zur Meditation.

Explizite Unterschiede zwischen Meditationstechniken müssen respektiert werden bei der Erforschung von physiologischen Mustern oder klinischen Ergebnissen von Meditationsübungen, sagte Dr. Travis.

Wenn sie zusammengelegt werden, dann können die entstehenden phänomenologischen, physiologischen und klinischen Profile nicht bedeutungsvoll interpretiert werden.
Quelle: Maharishi University of Management, Juli 2010

Forschung/News

Artikel/Beiträge/News aus Forschung und Wissenschaft, die sich auf das Thema Meditation als Behandlungsform bzw. Therapieform bei psychischen oder neurologischen Erkrankungen und Problemen fokussieren.

  • 05.02.2020 Persönlichkeitspsychologie
    Achtsamkeitsmeditation: Perfektionisten können von bestimmten Meditationsstrategien profitieren.
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  • 10.05.2019 Unerwünschte Effekte
    Studie zu Nebenwirkungen: 25 Prozent machen unangenehme Erfahrungen.
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  • 21.02.2019 Posttraumatische Belastungsstörung
    Transzendentale Meditation reduziert Depressions- und PTBS-Symptome.
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  • 21.11.2018 Achtsamkeitsmeditation
    Studie untersuchte, wie Achtsamkeitsmeditation die Stimmung verbessern könnte.
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  • 12.07.2018 M. und die Psyche
    Meditationsverfahren können bei schweren psychischen Erkrankungen helfen
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  • 25.04.2018 Angst
    Meditation kann ängstliche Psyche in schon einer Sitzung beruhigen, und verbessert Herz-Kreislauf-Werte.
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  • 06.04.2018 Kognitionspsychologie
    7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige Vorteile durch Meditation bei Aufmerksamkeit, psychischem Wohlbefinden und Belastbarkeit.
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  • 02.04.2018 Nahtoderlebnisse
    Eine neue Studie untersuchte zum ersten Mal Nahtoderfahrungen, die durch Meditation eingeleitet wurden.
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  • 02.02.2018 Auswirkungen auf die Psyche
    Neue Studie: Meditation kann nur eine begrenzte Rolle dabei spielen, aus Dir einen ‚besseren Menschen‘ zu machen.
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  • 24.08.2017 Resilienz gegen Stress
    Körper-Geist-Gesundheit und Stressresilienz werden durch Yoga, meditative Verfahren und vegetarische Diät verbessert.
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  • 02.05.2017 Ängstlichkeit
    Schon eine 10-minütige Übung hilft ängstlichen Menschen bei Konzentrationsproblemen und wiederkehrenden negativen Gedanken
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  • 26.01.2017 Anwendung bei Angst
    Stressresilienz bei Generalisierter Angststörung: Senkt M. die Stress-Marker?
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  • 23.01.2017 Subjektive Kognitive Beeinträchtigung
    Meditation und Musik können helfen, frühe Gedächtnisverluste bei Erwachsenen mit präklinischem Gedächtnisverlust umzukehren.
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  • 30.09.2016 Emotionsregulation
    Achtsamkeitsmeditation kann zur Emotionskontrolle eingesetzt werden, wenn man kein achtsamer Mensch ist.
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  • 05.08.2016 Hirnforschung
    Forscher untersuchten meditierende Mönche am Mount Everest in Nepal, um die Auswirkungen auf das Gehirn zu erforschen.
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  • 16.03.2016 Schmerzforschung
    Achtsamkeitsmeditation verringert Schmerz besser als Placebo ohne das endogene Opioidsystem laut einer neuen Studie des Wake Forest Baptist Medical Center.
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  • 06.02.2016 Gehirnforschung
    Neurobiologische Modifikationen erklären, wie Achtsamkeitsmeditation die psychische und körperliche Verfassung verbessert laut einer Studie des Dietrich College of Humanities and Social Sciences.
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  • 20.11.2015 Sozialpsychologie
    Eine kurze von Metta abgeleitete Meditationstechnik kann Rassenvorurteile reduzieren laut einer aktuellen Studie der University of Sussex.
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  • 13.11.2015 Schmerzlinderung
    Achtsamkeitsmeditation verringert Schmerzintensität und emotionale Erfahrung wirksamer als Placebo laut einer Forschungsarbeit des Wake Forest Baptist Medical Center.
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  • 10.09.2015 Nebenwirkungen
    Achtsamkeitsmeditation macht Erinnerungen ungenauer. Es können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten laut einer in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlichten Studie.
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  • 27.08.2015 Gehirnforschung
    Wie der Geist die Sinne schärft. Tastsinn durch Zen-Meditation verbessert – Psychische Zustände können Neuroplastizität und Lernen auslösen. Eine Forschungsstudie der Ruhr-Universität Bochum mit Zen-Meditation zeigt, dass gerichtete mentale Fokussierung während Meditation ähnliche Lernwirkungen hervorrufen kann wie physisches Training. Messungen zeigten dabei u.a. deutliche Steigerung des Tastgefühls.
  • 10.03.2015 Jyoti-Meditation kann chronische Nackenschmerzen verringern laut Forschern der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
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  • 22.02.2015 Achtsamkeitsmeditation: Dies ist der einfachste Weg, um besser zu schlafen laut Forschern der University of Southern California.
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  • 14.09.2014 Meditation kann Migräneschmerzen lindern
    Die Meditationstechnik mindfulness-based stress reduction kann die Schmerzen von Migräne reduzieren.
  • 03.07.2014 Schon 25 Minuten Meditation verringern psychischen Stress
    Eine neue Forschungsstudie konnte demonstrieren, dass bereits eine kurze Achtsamkeitsmeditation mentalen Stress reduzieren kann.
  • 08.01.2014 Meditation gegen Angst, Depression und Schmerz
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    Etwa 30 Minuten am Tag meditieren kann chronische Schmerzen, Angst- und Depressionssymptome lindern, laut einer neuen Forschungsstudie aus den USA.
  • Meditation bei psychisch Kranken
  • Tummo-Meditation erhöht Körpertemperatur
  • Meditation verändert Gen-Expression
  • Meditation gegen Schmerzen
  • Brustkrebs: Meditation verändert Zellbiologie
  • Meditation gegen Stress und bei Herzversagen
  • Wirkungen von Meditation
  • Meditation verändert Gehirnstruktur
  • Meditation gegen den altersgebundenen Abbau der grauen Gehirnsubstanz


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