Warum vergessen wir? „Vergessen“ als Form des Lernens

Vergessen als eine Form der Anpassung der Engrammzellen 14.01.2022 Im Laufe unseres Lebens schaffen wir unzählige Erinnerungen, aber viele davon vergessen wir. Warum eigentlich? Entgegen der allgemeinen Annahme, dass Erinnerungen mit der Zeit einfach verblassen, ist das „Vergessen“ vielleicht gar nicht so schlecht – zumindest nach Ansicht von Wissenschaftlern, die glauben, dass es eine Form … Weiterlesen

Gehirn: Verbindung zwischen Lernen und sozialer Anpassung

Gehirnmechanismen, die am Lernen beteiligt sind, beeinflussen auch die soziale Konformität 23.12.2021 Einige der Gehirnbereiche – von denen bekannt ist, dass sie beim Lernen durch Versuch und Irrtum eine Rolle spielen – werden auch aktiviert, wenn sich Menschen an soziale Normen halten. Die Ergebnisse sind wichtig laut den Neurowissenschaftlern, denn die Änderung des eigenen Verhaltens … Weiterlesen

Die Macht des Lernens aus Erfahrung

Selbst erfahren statt Beschreibungen lesen: Wie wir zu besseren intuitiven Statistiker*innen werden Wissenschaftshistorische und vergleichende Analysen zu statistischer Intuition 04.12.2021 Warum scheinen Babys und Menschenaffen besser im Umgang mit Wahrscheinlichkeiten zu sein als Erwachsene und was bedeutet das für die statistische Bildung? Diese Fragen untersuchten Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität der Balearen … Weiterlesen

Umgang mit wissenschaftlichen Fehlannahmen: Das Element der Überraschung

Überraschung hilft Kindern, naturwissenschaftliche Fehlvorstellungen zu korrigieren 26.05.2021 Falsche Vorstellungen von den Zusammenhängen in der Natur halten sich bei Kindern oft hartnäckig – etwa, dass es vom Gewicht eines Objekts abhängt, wie viel Flüssigkeit es verdrängt, wenn man es unter Wasser taucht. Wie eine Studie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation jetzt zeigt, … Weiterlesen

‚Statistisches Lernen‘ im Gehirn

Pressemitteilung des Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik Wie wir Lernen lernen 08.04.2021 Menschen nehmen von Geburt an unbewusst Strukturen in ihrer Umwelt wahr. Schon Säuglinge können zum Beispiel einzelne Worte in Silbenströmen erkennen. Diese Fähigkeit wird als statistisches Lernen bezeichnet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, der NYU Langone Health und der Yale … Weiterlesen

Lernen und Gedächtnis mit Willenskraft verbessern

02.03.2021 Wer zum Lernen gezwungen wird, merkt sich nicht so viel wie jemand, der selbstständig übt. Warum das so ist, haben Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nun herausgefunden. Ein internationales Forschungsteam hat erstmals die physiologischen Mechanismen identifiziert, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen besonders effizient lernen, wenn sie es selbstbestimmt aus einer Eigenmotivation heraus tun. Entscheidend hierfür … Weiterlesen

Ein kleiner Kern im Gehirn hat große Auswirkungen auf Lernen und Gedächtnis im Alter

19.12.2020 Ist der blaue Kern, der Locus coeruleus, weniger stark gealtert, funktioniert auch das Gedächtnis besser. Der blaue Kern, auch Locus coeruleus genannt, ist eine winzige Region im Hirnstamm. Als Hauptquelle des Neurotransmitters Noradrenalin hat er einen großen Einfluss darauf, ob unser Gedächtnis auch im Alter noch gut funktioniert. Mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) und neuartiger … Weiterlesen

Motiviertes Lernen in jedem Lebensalter

17.10.2020 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Neurobiologie Magdeburg (LIN), vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Magdeburg, von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Karolinska Institut in Stockholm, haben in einer Verhaltensstudie mit 247 gesunde Personen im Alter von 7 bis 80 Jahren herausgefunden, wie sich unsere Fähigkeit, durch Motivation zu lernen, über die Lebensspanne … Weiterlesen

Neurowissenschaft: Lernen im Gehirn

Forscher beobachten Lernprozesse im Gehirn 21.07.2020 Reizt man über längere Zeit die Fingerspitze mit einem wiederholten Tastimpuls, verbessert sich der Tastsinn nachweislich. Was dabei im Gehirn passiert, hat ein Forschungsteam um Privatdozent Dr. Hubert Dinse an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) untersucht. Die Forscher registrierten mithilfe eines Enzephalogramms (EEG) die Aktivität von Nervenzellen der für die … Weiterlesen